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Jahresrückblick - 2003


Jaja, ihr wisst schon alles über 2003. Ich allerdings will noch
einmal Revue passieren lassen und meine Jahres Top-Ten/Top-Five hier platzieren. Wenn nicht für irgendwen da draußen, dann für mich. Diesmal besonders wichtig, weil im empty-room leztes Jahr die "größeren" Veröffentlichungen etwas vernachlässigt wurden.

Die Bands, an denen man im letzten Jahr garantiert nicht vorbeikam hießen wohl Mother Tongue und Kaizers Orchestra. Hätte auch White Stripes schreiben können, aber zu denen komme ich später. Doch die beiden erstgenannten tourten sich dermaßen den Arsch wund, dass kaum einer ohne die beiden musikalischen Leckerbissen auskommen musste. Immer auf der Bühne, immer noch gut. Zumindest bei Mother Tongue sollte dieser Zusatz nicht fehlen, da das Quartett wirklich schon in jedem deutschen Kaff gespielt haben.
Bei Kaizers Orchestra, den verrückten Norwegern, verhält sich die Sache etwas anders. Die in Deutschland zumindest Anfang des Jahres nahezu unbekannte Band war sichtlich geil darauf, hier neue Fans zu erschließen - und nicht nur die alten bei der Stange zu halten. Beide Bands haben aber zwei Dinge gemeinsam: Die Freude an der Musik und die Freude am Tritt auf die Bühne. Ich käme nicht einmal im Traum auf die Idee, diesen hervorragenden Bands die Freude zu verwehren.

Nicht umsonst habe ich mit diesen Beiden begonnen. Sowohl die Amis von Mother Tongue, als auch das kaiserliche Orchester veröffentlichten 2003 grandiose und eigenständige Alben.
Beide mit ihren Wurzeln in der Vergangenheit, beide setzen die Retro-Sounds mit ihrer eigenen Energie in einen modernen und gar nicht langweiligen Kontext. Erstere nahmen mit "Ghost Note" ein urwüchsiges Stück Musik auf, das neben hervorragenden Songs (lediglich der Opener "Dark Side" störte etwas) vor allem das nötige Gefühl im Ganzen nicht vermissen ließ. Eine Platte wie aus einem Guss. Nicht ganz so gut wie das Debüt der Kalifornier, aber eine ganze Ecke besser als das Comeback-Album "Streetlights". Die Nummer Zwei meiner Jahresbestenliste.

Kaizers Orchestra veröffentlichten dagegen in Deutschland ihr vorletztes Album "Ompa til du dor". Eigentlich von 2002 und das neue Album ist in Skandinavien schon längst erhältlich.
Trotzdem jedes darüber verlorene Wort wert: Tom Waits meets Eläkeläiset umschreibt das Ganze nur sehr grob. Die Sechs-Mann-Kapelle saugt finnländische Volksmusik und Balladen über Schicksal, Krieg und Tod auf und spuckt eine irrwitzige Melange aus Humppa, Big Band und Garagenrock wieder aus. Dabei überzeugen zwar nicht alle Songs, was die Originalität des Albums aber zum Grossteil wieder wett macht. "Exotische" Empfehlung Nr. 1.

Die zweite "Exoten"-Empfehlung kommt ebenfalls aus Norwegen und ihre Musik ist ähnlich originell und eigenständig wie die von Kaizers Orchestra. Die Rede ist von Beyond Dawn und ihrem inzwischen vierten Full-Length Album "Frysh". Auch sie dürften hierzulande nahezu unbekannt sein, was aber kaum an mangelnder musikalischer Qualität liegen dürfte. Zumindest ab ihrem Zweitling "Revelry" ist die Band ein Garant für unangepasste melancholische Klänge abseits gängiger Klischees und übertriebenem Pathos. In diesem Kontext ungewöhnliche Instrumente und eine eigenartige, geheimnisvolle Lethargie bestimmten den Sound der vier bis fünf Norweger.
Anscheinend und leider unvermarktbar. Doch die Plattenfirma Peaceville gab der Band zum Glück eine weitere Chance, Frysh ist das Resultat nach vierjähriger Wartezeit. Hierauf löst sich Beyond Dawn gänzlich von ihren Metalroots, lediglich das Autopsy-Cover "Severed Survival" deutet auf eine düstermetallische Vergangenheit hin. Aber sogar das wurde bis zur Unkenntlichkeit umarrangiert und klingt nunmehr wie eine etwas merkwürdige Depeche Mode B-Seite. Ansonsten ist schönstes Elektrogeplucker (niemals nervig - außer auf dem überflüssigen und zu langen Remix "Decreasing the gravity") zu vernehmen. Vereint mit den feinsten 80er Jahre Keyboard-Sequenzen, psychedelischen Sounds und vereinzelt umherschwebenden Gitarren. Über all dem räkelt sich - auf den ersten Hör lustlos - die faszinierende Stimme von Espen Weltschmertz (die Pseudonyme der anderen Bandmitglieder stehen dem in Nichts nach).
Diese Juwelen von Gesangslinien machen diese CD zu dem, als was diese Musikrichtung (passend) bezeichnet wird: Loungecore. Und letztendlich ist es diese bezaubernde Stimme, die die CD auf Platz 6 meiner Jahres Top Ten hievt.

Statt bezaubernder Stimmen gibt es auf dem Album, das auf Platz 8 meiner 2003er Top Ten landete, ein bezauberndes Saxophon zu hören. Die Rede ist von Tied & Tickled Trio und ihrer CD "Observing Systems". Der Ableger von Notwist ist mehr als nur eben das. Zwar ist die instrumentale Nähe zu Notwists "Shrink" nicht von der Hand zu weisen, aber das Trio (das zumindest auf Observing Systems gar keins ist) ist doch viel mehr Jazz und zu wenig Gitarrengeschrammel. Elektro-Jazz sozusagen. Neben grandios relaxtem Rhythmus gibt es allerlei Blasinstrumenteneinsatz, feinstes Geknispel aus Achers Computer und jazziges Barfeeling. Die Tracks funktionieren auch auf der Songebene, so dass Berührungsängste erst gar nicht entstehen müssen und Langzeithörspaß garantiert ist, woran auch die wunderbaren Saxophonsoli schuld sind, die spontan und improvisiert klingen, aber jederzeit zum Song passen. Beste Instrumental-Scheibe seit Jahren.

Gar nicht relaxt waren zwei CDs, die von zwei extrem unterschiedlichen Bands kommen. Sowohl Aereogramme ("sleep and release"), als auch die White Stripes ("elephant") boten zwei extrem spannungsvolle und abwechslungsreiche Alben zwischen sanfter Schönheit und trampelndem Rock. Während the White Stripes eher nach den positiveren Seiten (ohne jedoch den Zynismus in den Texten zu vernachlässigen) des Lebens tönen, widmen sich Aereogramme eher den düsteren Momenten (ohne jedoch gänzlich dem Humor zu entsagen). Bei den White Stripes zählt das Outfit fast ebenso viel wie die Musik, Aereogramme würden wahrscheinlich live lieber eine CD laufen lassen, als selbst aufzutreten. White Stripes sind Junge und Mädchen aus Amiland, Aereogramme bärtige Schotten. Erstere nehmen ihre Alben im seelenvollen, aber auch druckvollem Scheppersound auf, Aereogramme nutzen epische weite Produktionen um ihre Klänge an den Mann zu bringen. Zwei so unterschiedliche Bands bedienen sich gleicher Spannungserzeugung und landen damit gleichberechtigt auf Platz 3 der Stativision Top-Ten.

Kommen wir zu den Abtrünnigen. Die, die 2003 mal wieder abseits ihrer "Stamm"band musizierten. Sei es mit Projekten oder mal solo. Prominenteste Vertreterin war/ist wohl Beth Gibbons, die ansonsten mit Portishead für Furore sorgt. Zusammen mit dem Rustin Man (Paul Webb von Talk Talk) am Bass und Leute von der Stammband an anderen Instrumenten.

Und siehe da: Die Songs sind schöner als bei Portishead. Frau Gibbons' Stimme passt offensichtlich noch besser zu klassischer Instrumentierung als zum sonst dargebotenen Düster Trip Hop. 10 Juwelen befinden sich auf dem Album, einer schöner als der andere - da verzeiht man auch - bis auf wenige Ausnahmen - den leichten Mangel an Abwechslung. Schwelgen im Herbst (obwohl die CD "out of
season" heißt) war nie schöner als mit dieser Platte.
Damit ist Platz 5 gesichert.

Ebenfalls abseits der überlebensgroßen Hauptband: Tom Barman. Schon damals während seiner kleinen Live-Tournee durch Deutschland war ich fasziniert von seinem Soloauftritt im Kölner Prime Club. Überwiegend von dEUS und Nick Drake sowie ähnlich gelagerten Songwritern gecoverte Songs in unglaublich intimer Atmosphäre. Nur mit Guy van Nueten am Flügel. Welch ein Gespann - blind verstanden sie sich, fügten Melodien spielend ineinander. Zusammen mit Barmans melancholischer Stimme, die sich perfekt aufs rezitieren von melancholischen Balladen versteht die ideale Besetzung um diese Lieder zu spielen.

Auf der spät in 2003 veröffentlichten Live-CD wurde vieles falsch gemacht. Die Intimität wurde teilweise geraubt, indem verschiedene Konzerte zusammengeschnitten wurden, die Kommentare zwischen den Songs wurden herausgeschnitten. Grandiose Songs wie "Pink Moon" sucht man auf der CD vergebens. Ein Teil wurde auf SACD gepresst, obwohl genug Platz auf CD 1 gewesen wäre. CD-Wechsel sind der Atmosphäre nicht unbedingt zuträgtlich...
Und doch konnte auch dieser Mitschnitt nicht die grandiose Interpretation von Songs wie "River Man", "Fruit Tree", "Serpentine" und "nothing really ends" zerstören. Es gibt viele Leben abseits von dEUS. Tom Barman + Guy van nueten gehört zu den Besseren. Platz sieben auf der Top-Ten.

Ebendieser Tom Barman ist dafür verantwortlich, dass Woven Hand (dem Projekt von 16-Horsepower Mastermind David Eugene Edwards, der die CD fast im Alleingang einspielte) ihre "Blush Music" aufnahmen und veröffentlichten. Barman machte genannten Edwards mit einem belgischen Tanztheatermacher bekannt und es kam kurzerhand zur Kollaboration. Die akustischen Früchte wurden mit "Blush Music" also geerntet. Faszinierend ist es in erster Linie zu fühlen, dass die Musik auch ohne dazugehörige Aktion wirkt und eine Atmosphäre schafft, die ihresgleichen sucht und dann doch nicht findet. Unglaublich dicht, beklemmend, manchmal fast befreiend aber dann doch von einem düsteren Schleier bedeckt.
Dabei jedoch immer von einer entrückten Schönheit. Die Songs sind nicht alle neu, teilweise gecovert, oder neu aufgenommen. Trotzdem lohnt sich diese Scheibe mehr als viele 16 Horsepower-CDs.
Platz 9 meiner Top-Ten 2003.

Den letzten Platz belegen sechs junge britische Newcomer. Oi Va Voi ist jiddisch und bedeutet so viel wie "Oh mein Gott". Und genau das will man auch beim Anhören ihres "Laughter through tears" Album ausrufen. Mit Seele gebastelte Trip Hop/Dance Beats bilden das Gerüst, an dem sich anrührende Klezmermelodien von vielfältiger Instrumentierung entlang hangeln. Darüber singen hervorragende und stets passende Gastvokalisten die teilweise naiven, aber erfrischenden und nie abgehalfterten Texte, die auch vor kritischen Themen nicht zurückschrecken.

Die Band, die Platz 1 belegt, war 2003 für mich sowohl positive Überraschung als auch eine der größten Enttäuschungen. Ulver brachten im letzten Jahr gleich vier
Tonträger heraus (wenn man die Veröffentlichung der "Teachings in Silence" dazurechnet sogar fünf).

Jedoch kein einziges Album - das lässt seit dem 2001er "Perdition City" weiter auf sich warten. Statt dessen hat die norwegische Band Soundtracks für sich entdeckt. 2004 sollen nach den "Svidd Neger" und "Lyckantropen"-CDs gleich zwei weitere Filmmusiken komponiert und aufgenommen werden.
Doch so richtig überzeugen konnten weder die beiden angesprochenen Soundtracks, noch die "quick fix for melancholy"-EP. Ganz anders dagegen tönte "1993-2003, 1st decade in machines". Eine Werkschau Ulvers, interpretiert von anderen, mehr oder weniger unbekannten Künstlern/Bands aus dem Elektro/Noise-Genre.

Die breite Masse an Ulver-Hörern lehnte diese CD - für mich unverständlicherweise - ab. In erster Linie soll es wohl an einem Konzept, an durchgehender Atmosphäre, an einem dicken roten Faden mangeln. Meine Herren: 1. Muss eine CD nicht zwangsläufig eine durchgehende Atmosphäre haben, um gut zu sein. 2. Kann man sich den roten Faden hier auch sehr gut selber stricken. Und wenn man dazu nicht in der Lage ist, kann man das Ganze 3. auch gut als Sampler genießen. Die gesamte Schaffensperiode Ulvers wurde abgedeckt, wobei der Schwerpunkt der Neubearbeitungen (den Namen haben sich die Tracks redlich verdient) auf der Post William Blake Phase liegt.
Faszinierend vor allem, dass alle Beteiligten Resultate ablieferten, die dem Original nicht die Kernaussage entziehen, dabei dem Hörer aber eine neue Sichtweise auf das Stück bieten. So wird auch die ganze Bandbreite des Ulverschen Gefühlskosmos bedient: Da steht sanfter Ambient (A.Wiltzie/Stars of the Lid Interpretation von "Perdition City") neben einfallsreichem Elektro (Fennesz´ Bearbeitung vom gleichen Album). Hektischer Intelligent Techno ist dabei auch nicht weit (Uplands "Lost in moments") und auch das zuletzt von Ulver durchexerzierte Minimal Electro-Genre ist nicht selten vertreten (genial: Informations "Track slow snow"). Sogar der berührenden Melancholie Ulvers ist mit Martin Horntveth' "Der Alte" ("Speak Dead Speaker" grandios mit einem Hörspiel verknüpft) ein Kapitel gewidmet.

Zu guter Letzt wird die CD dann richtig garstig: Mit Jazzkammers "Wolf rotorvator" (extrem verzerrter Industrial), sowie den Noise/Black Metal Remixen von Merzbow und V/Vm steht eisiger Hass ins Haus. Nach dem Genuss dieser CD wird Ulver vielleicht nicht erklärt. Aber ein oder mehrere neue Sichtweisen auf das nordische Phänomen lohnen sich so sehr wie keine andere CD aus 2003.

Und sonst? Der deutsche Alternative bot in erster Linie Blackmail, die mit "Evon" ein gewohnt starkes Album ablieferten, etwas abgedrehteres Zeugs gab es von Cursive (Cello), Tomahawk (Mike Patton), Blood Brothers (strukturiertes Chaos) und Mars Volta (progressiver Rückschritt), von denen erstere aufgrund der Klassesongs mit leichtem Vorsprung gegenüber Blood Bros und Mars Volta gewannen. Tomahawks "Mit Gas" hatte neben drei perfekten Songs zu viele Ausfälle zu verzeichnen. Grandiose Songs und eine ungewöhnliche Mischung aus Independent und Elektronik dagegen haben Postal Service auf ihrem "Give Up" zu bieten. Und nebenbei das schönste Lied des Jahres "such great heights".

Und der Metal? Solefald wären in die Top Ten gekommen, wäre ihr ganzes "In harmonia universalis" so genial wie die ersten vier Tracks. Leider ist der Rest eher mittelprächtig.
Pavor, die deutsche technische Death Metal Band boten ein "Furioso" Comeback, wie auch hier zu lesen ist. Eine ähnlich große Überraschung waren Ephel Duath mit ihrem im Black Metal verwurzeltem Chaoschore mit wirklich ungewöhnlichen Einfällen und vertrackten Songstrukturen. Da macht das Zuhören noch Spaß!

Im Black Metal war wohl Naglfar eins der Alben des Jahres. Gehobener Standard, was hymnische Raserei angeht. Starke Leadgitarren immerhin.

Im Bereich Gothic Metal boten Green Carnation dann doch nicht das Hammeralbum, was die einschlägigen Magazine versprachen. Zu viel Gähnen nach dem vierten Durchlauf und letztlich bloß vier richtig gute Songs. Katatonia versuchten sich diesmal ohne wunderbare Gitarrenharmonien und boten statt dessen ausgefeilteren Rhythmus. Bis auf "Criminal" klappte es aber auf "Viva emptiness" nicht so richtig. Anathema (ich weiß, nicht mehr Metal) enttäuschten mich mit ihrem dahinplätschernden "a natural disaster" auf ganzer Linie.

Und Prong (nicht Gothic Metal aber mitunter schaurig) boten bis auf drei Songs blutleeren Riffcore. Wo wir gerade bei Riffbetontem Metal sind: Killing Joke (wieder härter und wieder da), als auch Anthrax (wieder härter und wieder da) boten jeweils solide Alben, bei denen die größte Überraschung das Erscheinen
überhaupt war.

Und keine Angst: Machine Head habe ich nicht vergessen. Nur noch nicht
gehört.


Alben Top-Ten 2003:

01.    ulver - 1993-2003, 1st decade in the machines
02.    mother tongue - ghost note
03.    aereogramme - sleep and release
04.    white stripes - elephant
05.    beth gibbons - out of season
06.    beyond dawn - frysh
07.    tom barman - live
08.    tied&tickled trio - observing systems
09.    woven hand - blush music
10.    oi va voi - laughter through tears


Top-Five Konzerte 2003:

1. Xploding Plastix (Haldern Open Air)

Ein traumähnliches Erlebnis, mit 200 anderen Leuten vor der Bühne um halb zwei Nachts gedankenverloren zu der Kombination aus Drum'n'Bass, lateinamerikanischen Rhythmen und abgedrehten Synthiemelodien zu tanzen. Intensiv und bewegend (im wahrsten Wortsinn).

2. Kaizers Orchestra (Haldern Open Air)

Die Spaßgötter aus Norwegen haben zugeschlagen. Wie kann man nur diese zermürbenden Texte von Mord und Totschlag in solches Entertainment packen. Unglaublich hohe Mitgehquote des Publikums und die tobenden Musiker auf der Bühen waren Garant für das spaßigste Konzert überhaupt. Auch, wenn fast der Security-Typ dran glauben musste. Leider nicht so gut: Das Konzert der Band im Berliner Knaack Klub.
Kaizers Orchestra gehören auf große Bühnen...

3. Mother Tongue (Waschhaus Potsdam)

Vorweg: Nicht so gut wie damals in Bonn, aber immer noch Weltklasse und absolut tight! Unter Kenntnis des neuen Albums hätte ich das Konzert wohl als noch besser empfunden...

4. The Gathering (Lux 17, Nijmegen)

Ein bestuhltes Konzert. Semiakustisch und mit dem wohl besten Sound dieses Jahr. Zwei oder drei Songs waren für mich zu nahe der Albumversion, ansonsten ein wunderschönes Konzert mit fantastischer Songauswahl. Sooo schön (von mir aus auch Kitsch).
Aber sooo schön...

5. Edwyn Collins & Clientele (Magnet Club, Berlin)

Dachte eigentlich, der gute alte Edwyn würde mit Band anrücken. Nix da, es gab ein völlig akustisches Konzert, mal mit einer Gitarre, mal mit zwei Gitarren (bzw. Personen) auf der Bühne. Mit viel Inbrunst wurden auch alte Klassiker ausgepackt und waren mitunter schöner als die Albumversionen! Sogar "a girl like
you" gabs unerwarteterweise.

Clientele nachher waren psychedelisch, aber ohne Räucherstäbchenmuff, ungewöhnlich und gut und mal anders Retro als die Welle
der "the" Bands.

6. Dead Man Ray (Roter Salon, Berlin)

Rudy Trouve hinter Verstärkerturm ist Gott und Daans Stimme hat das gewisse Etwas. Schön und gut!

7. Transglobal Underground (im Rahmen von popdeurope, Haus der Kulturen der Welt, Berlin)

Zum Tanzen und Spaß haben und Sitarspielerin gucken. Und nie fehlte der Groove!

stativision (Tobias Goris)


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Letzte Kommentare

  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!