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zita swoon - plage tattoo circumstances


Erscheinungsjahr: 2000
Label: chikaree
Tracks: 15
Spielzeit:
Genre: alternative
Subgenre: soundtrack/experimental
zitaswoon_plage.jpg
Bewertung: 6/10

rating

Nur für Zita Swoon Fans ein Muß. Eigentlich nur als Soundtrack für ein Tanztheaterstück gedacht, haben die 15 Tracks doch noch ihren Weg auf eine CD gefunden. Und tatsächlich ist "Plage Tattoo/Circumstances" alles andere als ein Zita Swoon Album, sondern hat typischen experimentellen Soundtrack-Charakter: Kurze, fragmentarische Stücke (oft nur um 2 Minuten), überwiegend (9 der 15 Tracks) instrumental, ungewöhnlich arrangiert und instrumentiert. Viele, insbesondere Sprach-, Samples unterstreichen die offensichtliche Cut up-Technik, vieles ist holprig und mit knarzigen Beats und verstörenden Synthies versehen, Songs im klassischeren (Zita Swoon) Sinne gibt es nur mit "Circumstances" und "Little Marie", vielleicht noch eine Art Electroclash-Tribut mit "Spider Grinder". Eine klare Linie lässt sich auf "Plage Tattoo" jedenfalls nicht ausmachen, am ehesten verbindet noch die düstere, verwirrende Grundstimmung und die Vielzahl an Sounds, die sich an vergangenen Jahrzehnten (insbesondere 70er und 80er, aber eindeutig 2000 produziert) orientiert, bestimmen den Gesamtcharakter der CD. Dazwischen aber auch immer wieder klassischere Einflüsse, ein wenig Walzer, Swing oder Chansoneskes... Ennio Morricone kommt einem in den Sinn - wenn der von Industrial und Wave beeinflusst wäre. Viele gute Ideen, zwei gute Songs, tausend Schrägheiten. Interessant heißt nicht gut, aber interessant.

10.02.2010
T. Goris


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Letzte Kommentare

  • kasse4: pflichte bei - sehr, sehr schönes Album und dass Elephant nach Pearl Jam klingt: Na und :) Es gibt schlimmeres, zum Beispiel nach Staind klingen :)
  • toastn: Immer noch eines meiner liebsten Alben. Sehr viele Sounds und Ideen verarbeitet. Nicht zuletzt Erinnerungen an die Heimat und die Neunziger in HB. Big up Saprize. Danke für die schöne Zeit...
  • lwith: einfach nur kult ein album für die ewigkeit
  • Jens Schröder: Die schlechteste Kritik über die Lebenstrip-CD, die ich je gelesen habe. Dem Rezensenten fehlt jegliches Gespür für Musik. Das ist pseudo-elitärer Dünnschiss!!
  • Torn Fan: Die Musik ist gut... nicht nur gut sie ist richtig geil! Diese Kurzkritik hat nichts mit Musikverstand sondern eher mit Geschmack zu tun.