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valborg - glorification of pain


Erscheinungsjahr: 2009
Label: vendlus
Tracks: 9
Spielzeit: 37:42
Genre: metal
Subgenre: dark psycho metal
valborg_pain.jpg
Bewertung: 7/10

rating

Schräger Metal mit "V"... Voivod... Virus... Ved Buens Ende... Valborg. Das rheinländische Trio spielt die Art von Musik, die man eigentlich erwartet, wenn man auf diese Art düster-trostloser, apokalyptischer Spätachtziger/Frühneunziger Death Metal Cover blickt. Langsam grollend, aber kein Doom Metal, düster, aber weit entfernt von Gothic-Kitsch, schräg, aber anhörbar und oft melodisch. Dabei in der Instrumentierung und in der Produktion schnörkellos, aber die vorhandenen Mittel absolut ausschöpfend. In den Schlagzeug/Gitarre/Bass-Konstrukten ist ein meist emotional unbeteiligter, klarer (Sprech)-Gesang eingebettet, der absolut eigenständig ist und erstaunlicherweise total unklischeehaft an die Vision einer Rezitation aus dem Totenreich gemahnt, anderswo aber eher ein wenig an das raue Organ eines Tom Gabriel Fischer erinnert. Textlich sind Valborg hingegen irgendwo zwischen Naturmystik und düsterem Fantasy angesiedelt.
Ein paar Ausbrüche in Stil und Geschwindigkeit hätten die 7 Songs plus 2 ruhige Interludes noch ein wenig aufgewertet, so ist Valborgs offizielles Debüt "glorification of pain" (einen durchwachsenen, selbstveröffentlichten Vorgänger in Miniauflage gab es vorher) nicht ganz ohne Längen, aber trotzdem ein glorreicher Lichtblick in der deutschen Untergrund-Metalszene.

20.04.2010
stativision


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Letzte Kommentare

  • kasse4: pflichte bei - sehr, sehr schönes Album und dass Elephant nach Pearl Jam klingt: Na und :) Es gibt schlimmeres, zum Beispiel nach Staind klingen :)
  • toastn: Immer noch eines meiner liebsten Alben. Sehr viele Sounds und Ideen verarbeitet. Nicht zuletzt Erinnerungen an die Heimat und die Neunziger in HB. Big up Saprize. Danke für die schöne Zeit...
  • lwith: einfach nur kult ein album für die ewigkeit
  • Jens Schröder: Die schlechteste Kritik über die Lebenstrip-CD, die ich je gelesen habe. Dem Rezensenten fehlt jegliches Gespür für Musik. Das ist pseudo-elitärer Dünnschiss!!
  • Torn Fan: Die Musik ist gut... nicht nur gut sie ist richtig geil! Diese Kurzkritik hat nichts mit Musikverstand sondern eher mit Geschmack zu tun.