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pigface - gub


Erscheinungsjahr: 1990
Label: invisible
Tracks: 16
Spielzeit: 66:44
Genre: alternative
Subgenre: dark industrial rock
pigface_gub.jpg
Bewertung: 7/10

rating

Die Pigface auf "Gub" waren im Vergleich zu späteren Inkarnationen des Projekts um Überdrummer Martin Atkins ja fast als minimalistisch zu bezeichnen (mit insgesamt "nur" zehn Mitgliedern, darunter Bill Rieflin, Paul Barker, Trent Reznor, Chris Connelly und David Yow, als Produzent Steve Albini). Dazu passend das schwarzweiße, geniale Symboloverkill-Layout. Die Musik auf "Gub" ist düster und verstörend, ähnlich einem schwarzweißen, experimentellen Surrealistenfilm. Die Basis ist der manische, tribalartige Rhythmus, darüber irrer Gesang (von Ogre, Yow, Connelly und Reznor), fiese und fantastische Samples und kreischende Gitarren. Und selbstgebaute Instrumente. Zwischen Einstürzende Neubauten, frühe Nine Inch Nails, Skinny Puppy, Punk und Ministry eben. Richtige Songs ("Point Blank", das fantastische "Suck", "Weightless" und das schnelle "war ich nicht immer ein guter junge...") wechseln mit Percussiontracks und alptraumhaften Klangcollagen ab. Man muss sich hier einarbeiten und in Stimmung sein, aber "Gub" hat auch nach 15 Jahre nichts von dieser düsteren, anarchistischen Faszination eingebüßt. Auch, wenn nicht alles funktioniert. Als Bonus gibt es vier Remixe, einen gitarrenorientierten von "Little Sister", je einen überflüssigen von "Tapeworm" (ohne Albini) und "Bushmaster" (ohne Reznor) und einen stilleren von "war ich nicht...".

12.10.2005
stativision (Tobias Goris)


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Letzte Kommentare

  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!