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notwist, the - close to the glass


Erscheinungsjahr: 2014
Label: city slang
Tracks: 12
Spielzeit: 47:43
Genre: alternative
Subgenre: indietronic
notwist_glass.jpg
Bewertung: 7.5/10

rating

"Close to the glass" ist das wohl abwechslungsreichste Werk der Weilheimer seit dem noch recht rockigen "12". Auf den spröden Indietronic-Track und Opener "Signals" (nichts neues und schon besser gemacht) folgt das Rhythmus- und Vokalexperiment "Close to the glass", nicht weniger spröde, jedoch weitaus interessanter, fügt es dem bekannten Notwist-Kosmos durchaus neue Elemente hinzu. Das schrammelige und nach vorne rockende "Kong" hingegen wäre auch auf "12" kaum aufgefallen und könnte The Notwist seit langem nochmal in die Indietanzbars bringen. Ähnlich gelagert, mit Shoegaze-Anklängen findet sich "7-hour drive" weiter hinten auf dem Album. Das hypnotische "Into another tune", mehr als nur an Portisheads "The Rip" angelehnt, ist der schönste Song auf "Close to the glass", gibt aber zugleich zu denken: Mehr Anlehnung an andere Künstler war vermutlich nie im Notwist'schen Kosmos. Bevor es mit "From one wrong place to the next" wieder beat-orientierter wird, verkörpert "Casino" (und später das sehr schöne "Steppin in") die fragile, versponnene Seite von The Notwist, die "Neon Golden" so gut zu Gesicht stand. "run, run, run" erfreut mit leider viel zu kurzen, fragmentierten Free Jazz Elementen in der Mitte des Songs, aber so richtig interessant ist erst "Lineri", ein elektronisches, aufregendes und mit neun Minuten ausuferndes Experiment. Traumwelten. Aus denen "Steppin in" einen wieder entführt. Böse, übertrieben formuliert: In die jetzt etwas langweilige Standard-Notwist-Welt

03.04.2015
stativision


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Letzte Kommentare

  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!