. .

moonspell - darkness & hope (ltd. edt.)


Erscheinungsjahr: 2001
Label: century media
Tracks: 12
Spielzeit: 56:03
Genre: metal
Subgenre: gothic metal
moonspell.jpg
Bewertung: 6/10

rating

Ich weiß nicht, wie es zum erneuten Kurswechsel kam. Mag sein, dass die Plattenfirma nach dem "butterfly effect"-Flop intervenierte, mag sein, dass Moonspell ihre alten Fans wieder erreichen wollten. Auf jeden Fall klingt "darkness and hope" wie der logische Nachfolger von "Irreligious", auf den dann eigentlich "sin/pecado" folgen sollte. Sprich: Es wird wieder Gothic Metal gespielt, aber recht relaxt und nicht frei von Alternative Rock Einflüssen. Der Titeltrack und das mit flirrenden Gitarren ausgestattete "Ghostsong" sind gute Beispiele, wie Moonspell es richtig machen. Und der Sample-Sopran auf dem klischeebeladenen "rapaces" lässt einem - im positiven Sinne - das Blut in den Adern gefrieren. Weiter hat man mit "Nocturna" auch noch ein astreines Gothic Rock As im Ärmel. Ansonsten aber gibt es eher platte Rückbesinnung auf alte (Gothic Metal) Zeiten und alte Klischees. "Firewalking", "Devilred" und "made of storm" sind jedenfalls eher hoffnungslos und die Tracks am Ende des Albums hat man auf "sin/pecado" überzeugender hinbekommen. Der Bonuscoversong "mr. crowley" (Ozzy Osbourne) ist schlicht überflüssig. Insbesodere lyrisch ist das Album - ganz anders als gewohnt - unterirdisch, während Moonspell sich musikalisch tatsächlich wieder etwas Hoffnung schufen. Auf der limited Edition gibt es noch das gute, unzensierte Video von "butterfly fx" (ein paar nackte Frauenbrüste sind zu sehen) und das unspektakuläre, auf Live getrimmte Video von "Magdalene" (Video Edit, auf 4 Minuten gekürzt). Das lange, wohlwollendere Review von kervorkian gibt es hier.

26.03.2005
stativision (Tobias Goris)


:: Comments ::


Comment
Name:

Comment:

Security question, please solve:

XC6          T       
C X    U    UC    K4I
XS3   JBQ    Y       
  6    W     F    7K2
K8B         RH8      



Letzte Kommentare

  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!