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mcneill, wendy - a dreamer´s guide to hardcore living


Erscheinungsjahr: 2009
Label: haldern pop
Tracks: 12
Spielzeit: 41:03
Genre: alternative
Subgenre: singer/songwriter / indie folk
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Bewertung: 7.5/10

rating

Am Anfang denkt man noch an eine weibliche Version von Seemannsfolk, Shanties in einer düster-nachdenklichen Version. In Indiekreisen gerne von Bands wie Friska Valjör, Decemberists, Firewater oder Modest Mouse gespielt. Auch an Tom Waits erinnernd. Das sind aber nur die ersten zwei Songs (und zwei - drei weitere Hochkaräter im Mittelteil des Albums, darunter auch der beste Song der CD, "The sad sssad story of Rosa Rabbit and Sasha Snake"). Danach kommen klassischere Singer/Songwriter-Töne zum Einsatz, Alternative Country, Indiefolk, wie auch immer. Wendy McNeill, deren sechstes Album "a dreamer´s guide to hardcore living" bereits ist, erledigt alles in diesem Spannungsfeld mit Bravour. Düster-dramatisches wie "Lutetia" genauso wie das schöne, fast schon entspannte "Building a castle" und spätestens bei erstgenanntem fragt man sich, warum man sich noch nie etwas von dieser Frau gehört hat. Danke also an Haldern Pop, die sich das Juwel (zumindest hierzulande) erstmal gesichert haben. Auch, wenn nicht alle Songs das hohe Niveau des Anfangsquartetts halten können. Kurz vor Ende steht sowieso "White horses", längster Song des Albums, Post Rock. Hier gibt Wendy noch einmal alles. Dramatik, Akkordeon, Schrägheit, verhuschte Instrumentarien, aufeinander aufschichtend, den Höhepunkt immer knapp verpassend und dennoch entladend. Danach kann nur noch Lo-Fi kommen. "Park Benches", Wohnzimmergeschrammel- und geklöppel. Charmant. Und mit Ecken und Kanten. Wie das ganze Album.

30.05.2010
Tobias Goris


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Letzte Kommentare

  • kasse4: pflichte bei - sehr, sehr schönes Album und dass Elephant nach Pearl Jam klingt: Na und :) Es gibt schlimmeres, zum Beispiel nach Staind klingen :)
  • toastn: Immer noch eines meiner liebsten Alben. Sehr viele Sounds und Ideen verarbeitet. Nicht zuletzt Erinnerungen an die Heimat und die Neunziger in HB. Big up Saprize. Danke für die schöne Zeit...
  • lwith: einfach nur kult ein album für die ewigkeit
  • Jens Schröder: Die schlechteste Kritik über die Lebenstrip-CD, die ich je gelesen habe. Dem Rezensenten fehlt jegliches Gespür für Musik. Das ist pseudo-elitärer Dünnschiss!!
  • Torn Fan: Die Musik ist gut... nicht nur gut sie ist richtig geil! Diese Kurzkritik hat nichts mit Musikverstand sondern eher mit Geschmack zu tun.