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m.i.a. - maya


Erscheinungsjahr: 2010
Label: xl
Tracks: 12
Spielzeit: 42:01
Genre: beats / elektro
Subgenre: worldcyberlectro
m-i-a-maya.jpg
Bewertung: 6/10

rating

Fünf Jahre nach "Arular" und drei Jahre nach "Kala" nun also "Maya". Selbstbetitelt quasi, nach den nach Vater und Mutter benannten Alben. In den drei Jahren zwischen dem Vorgänger und diesem Album ist viel passiert - das bedeutendste Ereignis dürfte für M.I.A. wohl die Geburt ihrer Tochter gewesen sein. Aber auch die Niederlassung in den vereinigten Staaten dürfte ihr Leben neu geordnet haben. Und vielleicht auch dazu beigetragen haben, dass "Maya" in Relation zu den Vorgängern enttäuscht. M.I.A. versucht zwar, extremer als bisher zu sein - und zwar in beide Richtungen, es gibt sowohl mehr und poppigere Melodien ("XXXO", "It takes a muscle", "It iz what it iz", "tell me why", "Space"), als auch die härtesten und geräuschvollsten M.I.A.-Tracks bislang ("Steppin up", "Born free", "meds and feds"). Ironischerweise packt einen aber gerade das an Industrial im Stile der Einstürzenden Neubauten erinnernde "steppin up" überhaupt nicht an den Eiern, sondern langweilt trotz (oder wegen) harter Gitarrenriffs (die auch in "meds and feds" nix taugen) und Bohrmaschinensample. "Born free" ist hingegen mitreißender Cyberpunk. Generell überzeugen aber die melodischeren Tracks mehr, ohne aber dass ein zweites "Paperplanes" dabei wäre. "xxxo" trotz des an 90er Eurotrash gemahnenden Refrains, "tell me why" überragt sämtliche Songs des Albums mit seinem hypnotischen, mantraartigen Songaufbaus. "Story to be told" schließlich hätte auch auf den Vorgänger gepasst. Insgesamt aber eher blutleer.

18.11.2010
s.t.a.t.i.v.i.s.i.o.n.


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  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!