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emanuel and the fear - hands (ep)


Erscheinungsjahr: 2011
Label: haldern pop
Tracks: 5
Spielzeit: 24:20
Genre: alternative
Subgenre: americana/indiepop
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Bewertung: 6.5/10

rating

Die Art der Musik ist ja in den letzten Jahren ziemlich groß geworden. Amerikanisch geprägter Indiepop mit artfremden Instrumenten. Ob nun Bläser, Streicher oder Tasteninstrumente, gerne klassisch darf es sein, um der Musik mit Songwriterappeal etwas mehr Horizont zu verschaffen. Emanuel and the fear sind da keine Ausnahme. Die 5 Songs auf "Hands" stechen in erster Linie damit heraus, dass die Melodien - abgesehen von Sänger Emanuels Stimme - von einer Art Kammerorchester dargeboten werden. Würde man beide Elemtente weglassen, soviel sei schon verraten, würden die knapp 25 Minuten keinen Hund hinterm Ofen hervorlocken, denn zum Grundgerüst passt am besten die Einwortbeschreibung: Solide, bei "vampires" leider auch: Langweilig. Manchmal blitzt bei den Gesangsmelodien der Einfluss von Damien Rice hervor, insbesondere bei der erstaunlich langen a cappella-Einführung von "purple sunless sky"; Conor Oberst schaut im Geiste sicherlich auch mal vorbei. Danach wird es im selben Stück erstaunlich experimentell (nur ohne erkennbares Ziel) und leider auch: Langweilig. Das soll aber alles nicht die durchaus erkennbare Güteklasse Emanuel and the fears unter die Räder kommen lassen: Das mitreißende Eröffnungsstück "Over and over" erzeugt wohlige Gänsehaut und hat Lieblingssongpotential, "Meadowlands" erinnert erneut positiv an Damien Rice. Der Abschluss "song for the rain", lässt da leider, trotz Choreinlage gegen Ende, eine ordentliche Melodie vermissen, obwohl auch hier Rice Pate ist.

01.12.2012
stativision


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  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!