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Erscheinungsjahr: 2009
Label: invada/cargo
Tracks: 12
Spielzeit: 60:58
Genre: experimental
Subgenre: krautrock
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Bewertung: 7/10

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Portishead goes Can. Am Anfang, auf "Backwell" und auch auf "Ham Green" klingt Beak> noch wie eine - das Album wurde übrigens live aufgenommen - Proberaumvariante von Portisheads "Third" ohne Beth Gibbons. Die Basslinien und Rhythmen kommen einem jedenfalls ganz schön bekannt vor. Gleichzeitig standen auch Can mit ihren hypnotisierenden Grooves haben Einfluss bei Geoff Barrow hinterlassen. Ein paar Synthesizereinsprengsel klingen hingegen eher nach 70s Artrock als nach dem sperrigeren Krautrock. Der Gesang, der desöfteren im Hintergrund wispert, ruft und lautmalert, dürfte bei den meisten eher als uninspiriert durchgehen und einige Passagen hätten instrumental vielleicht noch besser gewirkt. Das ändert aber nichts daran, dass viele der zwölf Songs tatsächlich ihre hypnotisierende Wirkung kaum verfehlen, die Reduktion aufs wesentliche vollbringt hier Wunder und auch der Wechsel zwischen Melodie, knochigem Groove und einigen Riffgewittern ("Pill") entfaltet schnell seinen Reiz. Und mit "I know" gelingt auch der Ausflug in den Post Rock, der sich allerdings auch wiederum an so manch Platzhirschen orientiert.
Sicher keine Platte für jeden Portisheadgänger, aber diejenigen, die sich eher an den analogen Rhythmen und den psychedelischen Ausflügen der Band aus Bristol erfreut haben, sollten der Mischung aus Post-, Kraut- und Psychedelic Rock ein Ohr schenken.

21.06.2016
stativision


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Letzte Kommentare

  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!