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slon - ep


Erscheinungsjahr: 2007
Tracks: 5
Spielzeit: 10:37
Genre: metal
Subgenre: groove/grind/metal
slonep.jpg
Bewertung: 6/10

rating

Der Elefant besitzt Rüssel und Stoßzähne. So der Beginn des ersten Eintrags wenn man auf google.com nach Slon sucht. Slon ist polnisch und bedeutet übersetzt Elefant. Womit wir beim Cover von Slons Erstling wären: Das ähnelt auf den ersten Blick ziemlich dem "X-pression"-Album von Power of Expression. Die wiederum spielen Hardcore und davon ist die Musik Slons gar nicht so weit entfernt. Nicht so weit jedenfalls wie sie von dem ruhigen Post Rock der Wiener Band, die sich ebenfalls Slon getauft haben, entfernt ist.
Ordentlich auf die Zwölf gibt's auf der Debüt-EP der deutschen Slon, fünf Songs werden in 10 Minuten runtergeholzt und sind wahrscheinlich alleine deshalb schon Grindcore. Neben den genretypischen Zutaten wie mörderisch schnellem Getrommel, brachialen Riffs und unverständlichem Geschrei gibt es auf der Slon-EP allerdings auch Anderes. Am schönsten ist es, wenn das Tempo unvermittelt auf beinahe Doom-Niveau runtergeschraubt wird, wie es am überzeugendsten in "Gehirne aus Silikon" passiert, in dem auch der klare Chorgesang ordentlich zur Geltung kommt. Ansonsten machen Slon lustige Ausflüge in Crust/Oi/Deutschpunk-Gefilde und auf jeder Metalparty mit Wonne goutiertem Groovemetal. Dass dabei ein paar tumbe Riffs ein bisschen zu sehr ausgewalzt werden: Sei´s drum. Slon ist nicht feinfühlig, Slon ist auf die Fresse und Spaß dabei. Das können auch ein paar gut zu verstehende Refrains (in "Prima Donner") nicht verhehlen. Verwerflich ist das nicht. Genausowenig wie Fast Food hält das aber auch nicht allzulange vor. Slon ist dabei aber gewissermaßen der bunte Paradiesburger unter grauen Pappbrötchen. Nicht schlecht für den Anfang.

Ob das wirklich die vier Euro wert sind, die das Teil bei Zeitgeister music kostet, muss jeder selbst entscheiden. Dafür gibt es eine mp3-Geschmacksprobe auf den unten aufgelisteten Seiten.


Ähnlich:
Japanische Kampfhörspiele, Island, Zusamm-Rottung, Sepultura, Watchmaker

28.02.2008
statitititititivision


:: Comments ::

user bitte hoer auf time 01.05.2009 - 01:29
comment ohne die band zu kennen: die musik kann unmoeglich schlechter sein als dieses review. erbaermlichst,

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Letzte Kommentare

  • kasse4: pflichte bei - sehr, sehr schönes Album und dass Elephant nach Pearl Jam klingt: Na und :) Es gibt schlimmeres, zum Beispiel nach Staind klingen :)
  • toastn: Immer noch eines meiner liebsten Alben. Sehr viele Sounds und Ideen verarbeitet. Nicht zuletzt Erinnerungen an die Heimat und die Neunziger in HB. Big up Saprize. Danke für die schöne Zeit...
  • lwith: einfach nur kult ein album für die ewigkeit
  • Jens Schröder: Die schlechteste Kritik über die Lebenstrip-CD, die ich je gelesen habe. Dem Rezensenten fehlt jegliches Gespür für Musik. Das ist pseudo-elitärer Dünnschiss!!
  • Torn Fan: Die Musik ist gut... nicht nur gut sie ist richtig geil! Diese Kurzkritik hat nichts mit Musikverstand sondern eher mit Geschmack zu tun.