ivory night - go bravesErscheinungsjahr: 2008 Tracks: 2 Spielzeit: 8:18 Genre: metal Subgenre: power metal hop | ![]() |
| Bewertung: -/10 |
Ob man als Band wirklich clever agiert, einen stadiontauglichen Song für den lokalen Sportklub aufzunehmen sei dahin gestellt. Ivory Night jedenfalls haben es gemacht und unterstützen derart die in Kaiserslautern-Homburg angesiedelten Basketballspieler der Teckpro Braves. Sporthymnen im Metalstil gibt es ja - außerhalb des Wrestlings - vermutlich noch nicht so viele, von daher ist es zumindest eine nette Idee. Als Song für's Wohnzimmer eignet sich der logischerweise hymnenhafte, im oberen Midtempo angesiedelte Track aber leider trotz sehr guter Gitarren- und Bassarbeit (!) aber kaum. Dazu ist der Song viel zu simpel, die Gesangslinien während der Strophen nicht sonderlich inspiriert und, wohl das schlimmste, der geshoutete Refrain gänzlich blutleer und künstlich (mal davon abgesehen, dass dieser textlich noch unter Stadionhymnendurchschnitt liegt). Funktioniert wahrscheinlich vor dem Spiel, aber ansonsten kann "go braves" ruhig schnell unter den Teppich gekehrt werden.
Interessant (wenn auch bei der Verbindung zwischen Basketball und Hip Hop naheliegend) aber, dass eine Band, deren Mitglieder zumindest partiell in einer Manowar Coverband gespielt haben einen Hip Hop Remix ihres Songs anfertigen zu lassen. Der ist, um es vorweg zu nehmen, zwar ziemlich schlecht geraten, weil insbesondere die Hip Hop Teile Passgenauigkeit und Flow vermissen lassen, aber eine nette Randnote in der Geschichte des Power Metals.
Ivory Night auf myspace
Bandseite Ivory Night
Vicious Rumours, Vanden Plas, Edguy, Brainstorm, Rage, Iced Earth, Saint, Nevermore, Run-DMC, Judgement Night Soundtrack
Mai. 2010
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Letzte Kommentare
- kasse4: pflichte bei - sehr, sehr schönes Album und dass Elephant nach Pearl Jam klingt: Na und :) Es gibt schlimmeres, zum Beispiel nach Staind klingen :)
- toastn: Immer noch eines meiner liebsten Alben. Sehr viele Sounds und Ideen verarbeitet. Nicht zuletzt Erinnerungen an die Heimat und die Neunziger in HB. Big up Saprize. Danke für die schöne Zeit...
- lwith: einfach nur kult ein album für die ewigkeit
- Jens Schröder: Die schlechteste Kritik über die Lebenstrip-CD, die ich je gelesen habe. Dem Rezensenten fehlt jegliches Gespür für Musik. Das ist pseudo-elitärer Dünnschiss!!
- Torn Fan: Die Musik ist gut... nicht nur gut sie ist richtig geil! Diese Kurzkritik hat nichts mit Musikverstand sondern eher mit Geschmack zu tun.

