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feeva - prends ca dans ta gueule


Erscheinungsjahr: 2004
Tracks: 0
Spielzeit:
Genre: Metal
Subgenre: New Metal(core)
feeva.jpg
Bewertung: 5/10

rating

Mit zwei Dingen kann man in Frankreich als Musiker besonders viel Erfolg haben: Entweder mit Nu Metal (ja, immer noch) oder mit Black Metal. Demnach müssten Feeva eigentlich konsequenterweise eine Mischung aus beidem anrühren, um möglichst viele Franzosen zu erreichen. Machen sie aber nicht, sondern kochen löblicherweise ihre eigenes Süppchen.

Allerdings sind Feeva dem Nu Metal dann doch ein Stückchen näher als dem Black Metal, doch man würde den Jungs unrecht tun, wenn man sie auf einen Stil limitieren würde. Laut Bandinfo zockt die seit 1997 aktive Band „Fusion Metal Hardcore“, was zwar ein saublöder Begriff ist, aber in die richtige Richtung verweist. Fusion sollte man allerdings nur so verstehen, dass bei Feeva einige Stile fusionieren – und nicht, dass die Jungs mit Fusion-Elementen arbeiten. Im Prinzip klingen Feeva ihren Landsmännern von Mass Hysteria und Watcha ziemlich ähnlich, was nicht nur an den französischen Vocals liegt. Lediglich an Reife sollten Feeva noch zulegen, aber schließlich sind die Jungs trotz ihres langen Bestehen immer noch Newcomer ohne Deal.

Da gibt es mal tiefe Knieriffs, Hardcore-Grooves, Bassgefrickel, Verweise zu Rage Against The Machine oder Molotov, Hüpfparts – die ganze Palette eben. Veredelt mit dem abwechslungsreichen Gesang von gleich zwei Shoutern, namentlich Iom und Chris. Alle vier Songs wissen zu Gefallen, können aber auch nicht restlos überzeugen. Es gibt keinen Hit und keinen Haken, an den man sich im Strudel festhalten könnten. Im Sturm rauschen Feeva einfach vorbei.

Somit kann man sagen, dass Feeva zwar Potential und die richtigen Zutaten mitbringen, aber doch noch eine Weile an ihrem Sound feilen sollten. Wer weiß, vielleicht ist nichtmal eine Weile nötig, aber etwas tun, sollte die Band auf jeden Fall.

Trotzdem: Wer sich generell für frankophone Musik interessiert, der kann Feeva mal auf gut Glück anchecken.

www.feeva.fr.st


Ähnlich:
Mass Hysteria, Watcha, Rage against the machine, Molotov, Korn, Such a Surge, Deftones

13.03.2005
hlmr


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  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!