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deadicated - cultureviolence


Erscheinungsjahr: 2008
Tracks: 6
Spielzeit: 24:00
Genre: metal
Subgenre: groove death metal
deadicated.jpg
Bewertung: 6/10

rating

"cultureviolence" schlägt schon direkt nach Erhalt wie eine Briefbombe ein: Nicht die geringsten Absenderinformationen auf identitätslosem Papier, dazu ein Brief in dem man sich als Slagelses most brutal boyband bezeichnet und ein Bandfoto in dem mindestens die Hälfte der Bandmitglieder als dänische Elite-Hooligans durchgehen würden. Aber alles halb so schlimm - wer sich auf seiner myspace-Seite mit Bierbauch im Girlieshirt abgelichtet zeigt, kann so explosiv nicht sein.

Anders die Musik auf dem zweiten Demo des dänischen Quartetts. Ohne viel Umwege und Kompromisse gibt es hier mit viel Groove auf die Mütze. Death Metal mit Thrashkante verpackt in eine ordentlich rohe aber dennoch drückende Wohnzimmerproduktion. Für Abwechslung sorgen Geschwindigkeitswechsel (von midtempo bis highspeed - letzteres insbesondere auf dem adrett betitelten "romantic violent rape" - ist eigentlich alles vorhanden) und der mal grunzende, mal eher kreischende Gesang, gerne auch mal zweistimmig vorgetragen. Die Breaks könnten teilweise überzeugender in die Songs eingearbeitet werden ("things you cannot deny") und der etwas komplexere, ein wenig an Pantera und Meshuggah angelehnte Stop-and-go-Track "Blurred Images Of Perfection" bleibt zu blass, aber ansonsten macht "cultureviolence" Spaß. Auch wenn das Material natürlich schon hunderte von Malen abgearbeitet wurde.

Albumtauglich sind deadicated mit Songmaterial wie diesem allerdings noch nicht - auf doppelter Länge würde man als Hörer vermutlich die Lust verlieren.

Bandseite
deadicated auf myspace



Ähnlich:
hatesphere, unleashed, sodom, kreator, bolt thrower und co.

06.12.2008
stativision


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Letzte Kommentare

  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!