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burst of fire - this creation


Erscheinungsjahr: 2003
Tracks: 3
Spielzeit: 12:16
Genre: Metal
Subgenre: Metalcore
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Bewertung: 6/10

rating

Ganz schön wütend präsentieren sich Burst of Fire auf ihrer dritten Mini-Veröffentlichung "This creation". Layout (welches hoffentlich nicht ganz ernst gemeint ist) und Sound sind für eine kleine Band erstaunlich professionell und besonders die Klangqualität braucht sich hinter so mancher Major-Produktion nicht zu verstecken.
Der auf den drei Tracks gespielte Metalcore enthält neben handelsüblichen Moshparts und Brüllbeiträgen auch nett geslappte Bassparts, sowie leider an Charisma etwas armen melodischen Gesang. Mangelnde Qualität an den Instrumenten kann man den fünf Jungs hingegen nicht vorwerfen, besonders die Riffs im 90er Jahre-Style sind in Zeiten von New Metal schön altmodisch thrashig und das teilweise funky Bassspiel sorgt für Akzente.
Lediglich songtechnisch würde etwas mehr Einfallsreichtum für eine Aufwertung sorgen. Immerhin sind die Songs nicht allzu eindimensional, wie des öfteren bei ähnlichen Bands zu hören. Für letzteres ist der Titeltrack - bester Song der Scheibe - ein schönes Beispiel. Leicht doomige, an Crowbar erinnernde Parts stehen neben rasanteren Teilen, ohne dabei den Song allzu heterogen wirken zu lassen.
Ansonsten ist durchschnittlicher Moshcore zu vernehmen, der live sicherlich für gute Laune sorgt (etwa 60 Konzerte in 4 Jahren sprechen auch für Qualität auf der Bühne), aber auf Album das gewisse Etwas vermissen lässt.
Die Texte tragen wie im Genre leider üblich, ebenfalls nicht unbedingt dazu bei, Burst of Fire in die nächste Liga zu katapultieren. In schablonenhaftem Schulenglisch muss mal wieder die böse Gesellschaft und der schlimme Mainstream dran glauben. Immerhin passend zum hasserfüllten Sound und wegen überwiegendem Einsatz von Schreigesang sowieso eher nebensächlich.
Wer also Freude an Riffbetontem Metalcore hat und immer mal wissen wollte, wie sich das Ganze mit einem geslappten Bass verträgt, sei herzlich eingeladen, bei Burst of Fire reinzuhorchen. Infos unter www.burstoffire.com


Ähnlich:
Merauder, Pro-Pain, Pissing Razors, Machine Head, Crowbar, Mudvayne, Lamb of God, Pantera, Biohazard, Sick of it all, Crumbsuckers, Disturbed, Skinlab, Nothingface

02.03.2005
stativision (Tobias Goris)


:: Comments ::

user Chris time 26.02.2012 - 18:54
comment Hat der Reszensent das falsche Album gehört ? Kann ich nicht bestätigen sondern ein Kaufempfehlung aussprechen und speziell der Gesang ist ziemlich klasse. Schwache Kritik...

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Letzte Kommentare

  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!