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the truth about - the way we move


Erscheinungsjahr: 2011
Label: Tumbleweed Records
Tracks: 5
Spielzeit: 19:48
Genre: alternative
Subgenre: indiepop
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Bewertung: 5.5/10

rating

"The way we move" ist offensichtlich eine reichlich verzögerte Veröffentlichung. Ursprünglich sollte die neue EP von The Truth About (aufgenommen Januar 2010) wohl schon September 2010 erscheinen. Jetzt ist Anfang Mai und als VÖ-Termin ist der 13. (Mai). Übrigens, ob nun Kalkül oder Witz oder Zufall oder Teufelei: ein Freitag. Jedenfalls erlaube ich mir mal, knapp zwei Wochen vorher die Kritik zu veröffentlichen. Steht ja lange genug auf der Startseite.

Wieauchimmer, The Truth About machen da weiter, wo sie auf ihrem Album "you win some you lose some" aufgehört haben. Indem sie ziemlich unspektakulären, nett-melodiösen Indieschrammelpop mit weiblichem Doppelgesang spielen. Und wieder gibt es so einen Allerweltstitel. "The way we move". Warum produziert Guido Lucas sowas wohl? Weil er mal Urlaub von seinem Noiserock will? Egal. Genauso egal wie The Truth About. Böse gesagt. Wie bei der letzten Veröffentlichung der Band habe ich aber beim Hören immer eine negative UND eine positive Kritik im Kopf. Im schönen Maiensonnenschein, unter rauschenden Blättern, neben rosafarbenen Kastanienblüten, können die Mädels und der Junge von The Truth About ja durchaus überzeugen: Mit luftigen Gitarrenmelodien und diesem unschuldigen Gesang. Und auf EP-Länge langweilen die Songs auch nicht mehr so wie auf dem kompletten Album. Nach Ende der 20 Minuten Spielzeit fühlt man sich trotzdem so, als wären einem gerade ein Batzen an Lebenszeit gestohlen worden. Und vielleicht macht gerade das The Truth About aus: Einfach mal kurz Urlaub machen, einfach mal kurz abschalten, einfach mal Zeit verschwenden. Ist Musikhören ja sowieso. Und auch, wenn das gerade wie ein Werbeblättchen geklungen hat: Es ist was wahres dran. The Truth about eben.

Und die fünf Songs im Einzelnen? Wie schon angedeutet hätten die problemlos auch auf ihr 2009er Album gepasst. Es gibt keine Streicher, dafür aber der gut aber unauffällig eingesetzte Gastchoral von Aydo Abay auf "a perfect day". Und ein schönes Glockenspiel auf dem Titeltrack, der hier sowieso der beste Song ist, weil er besonders hintenraus mehr Energie als der Rest versprüht und ein ungewöhnliches, weil brüchiges Ende mit Haken präsentiert.
Zum Abschluss dann noch die Halbballade "go without", die sich nach einem lahmen Anfang in für diese Band schon hymnenhafte zweite Hälfte manövriert, die mit mehr Mut zu Länge, Feedback, Rausch und Noise zu einem tollen Song hätte werden können. So bleibt als letzter Eindruck doch eher: Mittelmaß.

Mehr unter ihrer neuen homepage.


Ähnlich:
Lush, Tegan and Sara, Metric, Veruca Salt, Monochrome, Delbo, The Raveonettes, Jimmy Eat World

01.05.2011
TG


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Letzte Kommentare

  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!