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stupid - that faded smile of yours


Erscheinungsjahr: 2003
Label: HankMcCoy Music
Tracks: 10
Spielzeit: 30:38
Genre: Alternative
Subgenre: EmoCore
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Bewertung: 5.5/10

rating

Emo-Punk (gemäßigt) die Zweite. Nach Crowfish gibt's mit STuPiD die nächste ähnlich gerichtete Band vom gleichen Verteiler. Allerdings gerät das Quartett aus Deutschland mit "that faded smile of yours" schon auf den ersten Blick gegen die sympathischen Bulgaren ins Hintertreffen. Das fängt beim dümmlich klischeehaften Cover an und endet bei der kurzen Spielzeit von etwa einer halben Stunde. Und Exotenbonus ist eh passé. Und auch mit den Songs dürften sie keinen Originalitätspreis einheimsen. Typischer Emopunk meets Alternative Rock, tausendmal vorgebetet und leider mit zu wenig Eigenständigkeit nachgesungen. Punkten können STuPiD also höchstens durch die Qualität ihrer Songs. Die ist beileibe nicht schlecht. Zu keinem Zeitpunkt. Gewiss, der Einstieg gerät mit dem Anfang von "vancouver" etwas holprig, aber bereits nach einer Minute wird der Zuhörer mir der Zuckermelodie (Pyogenesis lassen grüßen) des Refrains positiver gestimmt. Bleibt zwar nicht lange im Ohr, aber für den kleinen Hunger zwischendurch ganz nett. Das folgende "Mush Puppy" gerät da schon homogener und bleibt einer der besseren Tracks des Albums. Im Laufe der Zeit hört man hier und da auch einen Schuss Jimmy Eat World (auch gut: "Baccarac") und am Ende ist man sich sicher, einen großen Haufen netter Melodien vorgesetzt bekommen zu haben. Aber waren wirklich alle von STuPiD? War das nicht gerade ein Emocore-Sampler? Nein, schlecht sind die Songs nicht (alle schwanken um den oberen Durchschnitt), aber nirgendwo lässt sich eine Passage wegen ihrer Genialität im Gehirn festnageln, nirgendwo möchte man aufschreien: "Danke, STuPiD." Insofern (kurze Spielzeit, kurzes Review): Das gut am Stück zu konsumierende Album kann man sich zulegen (wenn schon alles von Farside und JEW im Regal steht). Muss man aber - nicht zuletzt wegen der fast schon zu schrammeligen Produktion - nicht. Wer interessiert ist: www.stpd.de


Ähnlich:
Jimmy Eat World, Dashboard Confessional, Get Up Kids, Pale, Gameface, Last Days of April, The Promise Ring, The Juliana Theory, Sunny Day Real Estate

01.01.2002
stativision (Tobias Goris)


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Letzte Kommentare

  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!