. .

rage against the machine - the battle of los angeles


Erscheinungsjahr: 1999
Label: sony
Tracks: 11
Spielzeit: 41:38
Genre: crossover
Subgenre:
rageagainstthemachine.jpg
Bewertung: 7/10

rating

Nach 3 langen Jahren hauen R.A.T.M. endlich den Nachfolger ihres etwas untergegangenen Zweitlings "Evil Empire" raus. Die Frage war natürlich, ob die Leute nach dieser langen Zeit Rage Against The Machine überhaupt noch kennen. Die vorab veröffentliche Single "Guerrilla Radio" machte dann alles klar: Rage Against The Machine sind wieder da ! Und es ist als ob sie nie weg gewesen wären. Nun durfte man also gespannt sein, was Tom Morello und seine 3 Mitstreiter vielversprechendes aufs Band gezimmert haben. Das Cover schreckt schon mal ein wenig ab, ziemlich öde geworden das Ding. Aber das Cover is ja nur Nebensache und gehört in die Rubrik "Verpackung". Als erstes dröhnt "Testify" aus den Boxen: Ein typischer R.A.T.M.-Hit und genau das was die Welt hören will.
Echt Cool. Das allseits bekannte und beliebte "Guerrilla Radio" folgt (Braucht man über diesen Song noch weitere Worte verlieren ???). Auf dem Backcover verkünden R.A.T.M., dass dieses Album nur mit Gitarre, Bass, Schlagzeug & Gesang aufgenommen wurde und keine Samples oder sonstiges verwendet wurden.
Dies spricht mal wieder für die geniale Gitarren-Arbeit von
Tom Morello, der teilweise seiner Gitarre Geräusche entlockt, die gleich wie eine ganze Horde an Samplern & Co. klingt. Respekt. Genau dieses Markenzeichen macht auch meinen persöhnlichen Liebling auf "The Battle Of L.A." "Mic Check" so hörenswert.
Doch dann geht den 4 Amis nach nur 5 Songs die Puste auch schon wieder aus. Nach der erfolgreichsten Single "Sleep Now In The Fire" ist leider schon Schluss mit den ganz großen genialen Momenten. Die Songs sind alle nicht schlecht, aber man kennt das halt schon von den vorherigen 2 Alben. Keine Überraschungen. Das soll jetzt nicht heißen, dass "The Battle Of L.A." schlecht ist. Aber einfach "nur" ein weiters R.A.T.M.-Album. Der Kauf lohnt sich aber schon irgendwie, weil die ersten 5 Songs genial sind und der Rest ist ja nicht unbedingt schlecht. Und wer keine Scheibe von Rage Against The Machine im Schrank stehen hat, der kann sich "The Battle Of L.A." auch ruhigen Gewissens in selbigen stellen.
P.S. Zack De La Rocha is nun weg. Demnach dürfte "The Battle Of L.A." auch das letzte Studio-Album von R.A.T.M. gewesen sein...

17.03.2005
kervorkian


:: Comments ::


Comment
Name:

Comment:

Security question, please solve:

67P         WU1      
S G    A    U Y   NXI
WU9   D7J   785      
  5    K    T N   4TJ
IKK         MTX      



Letzte Kommentare

  • Carsten Rothaar: In meinen Augen verdient die Scheibe ein besseres Feedback als das obige. Für eine Band ohne großes Label eine tolle Leistung. Habe die Band live beim Olgas Rock Festival gesehen und muss sagen: TOP!
  • schizoid: i love this band but i cant find this cd
  • Raven: Ok. Mein Fehler. Der Komponist ist natürlich Edvard Grieg. Und es handelt sich um die Peer Gynt Suite.
  • Raven: Soweit ich weiß, ist das Intro NICHT "Peter und der Wolf" sondern Peer Gynts "Morgenstimmung".
  • Doomboy: Die Scheibe war damals nen dauerbrenner in meinem Player Bewertung 10/10 ich liebe die alten Deathmetalscheiben is halt nix für Weicheier!